Mit einer gemeinsamen Kampagne informieren die Stadt Kassel und das Land Hessen über das Investitionsprojekt „Museumslandschaft Kassel“.
Sie besteht derzeit im Wesentlichen aus einer Plakatkampagne und einem Internetauftritt. Die Plakatkampagne weckt mit drei Motiven, die sich an den kulturellen Hauptthemen Kassels, nämlich „Herkules“, „Brüder Grimm“ und „Moderne“ orientieren, die Aufmerksamkeit für das Projekt „Museumslandschaft Kassel“ und verweist zugleich auf den Internetauftritt www.kultur-baut-auf.de. Hier erhält der Besucher einen Überblick über das Investitionsprojekt und dessen Träger, über die einzelnen Maßnahmen und die musealen Standorte. Zugleich bietet der Internetauftritt auch praktische Informationen für den Kulturtrip nach Kassel, z.B. welche Häuser geöffnet sind, und viele weiterführende Links. Zentrales Element des Internetauftritts, der wie auch die Kampagne von der Kasseler Agentur Machbar entwickelt wurde, ist ein Zeitstrahl, der den Besucher mitnimmt auf 600 Jahre Kulturgeschichte in Kassel. Entscheidende Daten sind hier verzeichnet, wie die Eröffnung des Museums Fridericianum 1779 oder die Errichtung des Herkules 1717, aber auch das Jahr 2008, in dem der Herkules nach kopfloser Zeit sein Haupt zurückerhielt. Auch ein Ausblick auf die Zukunft wird gegeben.
Im Rahmen des Projektes „Museumslandschaft Kassel“ investiert das Land Hessen 200 Millionen EUR in die Neustrukturierung der Museumslandschaft und die Stadt Kassel 20 Millionen. Zu den Projekten gehören z.B. die Sanierung und Restaurierung des Herkules mit Oktogon, der Löwenburg und der Neuen Galerie sowie die Erweiterung des Stadtmuseums und der Neubau des Tapetenmuseums und Grimm-Museums am Weinberg.

Als Adobe PDF-Datei herunterladen (297 kB)
„Es geht uns darum zu zeigen, dass Kultur in Kassel in Bewegung ist und schon immer war“, erläuterte Bürgermeister Junge bei der Vorstellung der Kampagne im Februar, „und dass aus dem steten Wandel die Attraktivität Kassels als Kulturstadt resultiert.“ „Ziel der Kampagne ist es auch, die Verhältnismäßigkeiten deutlich zu machen“, ergänzt Günter Schmitteckert. „Unsere Investitionen sind kein Selbstzweck, sondern selbstverständliche Verpflichtung gegenüber dem kulturellen Erbe aus 600 Jahren und dem Bürger, der dieses erhalten und vermittelt wissen möchte.“ Die Informationen des Internetauftritts www.kultur-baut-auf.de werden regelmäßig ergänzt und aktualisiert. Die Kampagne ist ein Ergebnis des Kulturvertrags zwischen Stadt und Land, der Ende 2007 unterzeichnet wurde.