
Der Park Wilhelmshöhe birgt neben dem Schloss ein wahres Kleinod, das Ballhaus. Nach außen mutet das Gebäude äußerst schlicht an. Das Innere mit dem großen, prachtvoll ausgemalten und mit Kristall-Lüstern versehenen Ballsaal versetzt deshalb um so mehr in Erstaunen.
Das Ballhaus wurde als Hoftheater in der Regierungszeit von Napoleons Bruder, Jérôme Bonaparte (1784–1860), in den Jahren 1808/09 durch den jungen Leo von Klenze (1784–1864) errichtet. Der Pavillon ist das erste Gebäude des berühmten Münchener Architekten. Die heutige prachtvolle Innenausstattung erhielt es 1828 unter Kurfürst Wilhelm II. (reg. 1821–1831) durch den Kasseler Architekten Johann Conrad Bromeis (1788–1855).

Nach der denkmalgerechten Sanierung soll das Ballhaus auch als repräsentativer Veranstaltungsraum genutzt werden können. Dafür müssen die Zugangssituation, die Klimatechnik und die Serviceeinrichtungen grundlegend verbessert werden.
Bausumme: 3,8 Millionen Euro
Baubeginn steht noch nicht fest
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